Maheshvari

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Maheshvari

Shri Maheshvari(große Herrin - Ishvari ; Parameshvari) ist die aktive Gefährtin von Maheshvara - Shiva.

Sie wird mit weißem Teint dargestellt und hat ebenfalls als Reittier den Ochsen Nandi, mit dem sie zusammen vierarmig mit 3 Augen und mit einem Dreizack(Trishul) in der linken Hand sowie einer kleinen Doppeltrommel(Udukkai) in der rechten Hand dargestellt wird. Sie wird auch symbolisch mit einem Kranz von Perlen, einem Trinkgefäß, einer Axt und einer Schädel-Schüssel und mit Schlangenarmbändern und einem Halbmond und einer Schlange auf ihren Haaren und (wie Shiva) um den Hals und manchmal auch mit einem Kind auf dem Arm dargestellt.

Puranas

Maheshvari wird auch zu den Matrikas gezählt und im Devi Bhagavatam Buch 7 als höchste Devi verehrt.

Im Markandeya Purana reitet Maheswari in Kapitel 88 (Tod des Dämonen Rackta-Bija) auf einem Stier heran und hält dabei einen mächtigen Dreizack. Große Schlangen ringeln sich um ihren Körper, und ihr Schmuck ist eine strahlende Mondsichel.

Sadhana

Varahi und Maheshvari

Maheshwari wird das ajña- chakra zugeordnet. Ihr Bija - Mantra ist Iim (auch : Lim oder hrim) .
Andere Mantras sind

  • Mahamaheswari devi namah
  • Aayur dehee Dhanam Dehee,Vidyaam dehee Maheshwari,Samastamakhilam dehee,dehee mey Parameshwari
  • Aayur dehee Dhanam Dehee, Vidyaam dehee Maheshwari,Samastamakhilam dehee,dehee mey Parameshwari
  • Ayudehi dhan dehi vidhya dehi Maheshwari, Samastmakhila dehi dehi may Parmeshwari(Reichtum).

Daneben gibt es noch ein Saptamatrika - Maheshwari Devi Gayathri Mantra.

Maheshwari wird auch mit Krodha Naashinya(Zerstörerin des Dämons Krodha (Zorn)) bezeichnet. Sie verleiht Ihren Verehrern die Fähigkeit Zorn zu transzendieren. Sie wird auch im Devi Mahatmya,4-35 angerufen.

Sri Aurobindo

Sri Aurobindo schrieb über Maheshwari:

  • Die kaiserliche Maheshwari sitzt in der Weite über dem denkenden Geist und Willen, und sie sublimiert und vergrößert beide in Weisheit und Größe oder flutet mit Glanz über sie hinaus. Denn sie ist die Mächtige und Weise, die uns Unendlichkeiten und die kosmischen supramentalen(gnostischen) Weiten öffnet, zu der Großartigkeit des höchsten Lichtes, zu einer Schatzkammer des wundersamen Wissens, zu der maßlosen Bewegung der ewigen Kräfte der Mutter. Ruhig ist sie und wunderbar, großartig und ruhig für immer.

Nichts kann sie bewegen, weil alle Weisheit in ihr ist; vor ihr ist nichts verborgen, dass sie zu wissen auswählt; sie umfaßt alle Dinge und alle Wesen und ihre Natur und was sie bewegt und das Gesetz der Welt und ihrer Zeiten und wie alles war und ist und sein muss. Eine Stärke ist in ihr, die alles erfüllt, und auch kein Meister kann sich am Ende gegen ihre große immaterielle Weisheit und hohe ruhige Kraft durchsetzen.

Gleich, geduldig, unveränderlich in ihrem Willen befasst sie sich mit Menschen je nach ihrer Natur und mit den Dingen und Ereignissen je nach ihrer Kraft und Wahrheit, die in ihnen ist. Sie hat keine Parteilichkeit, aber sie folgt den Anordnungen des Höchsten, und einige erhebt sie und einige wirft sie nieder oder setzt sie weg in die Dunkelheit.

Den Weisen gibt sie eine größere und leuchtendere Weisheit; denen, die eine Vision haben, gibt sie ihre Ratschläge; den feindlichen auferlegt sie die Folge ihrer Feindseligkeit; die Unwissenden und Dummen führt sie entsprechend ihrer Blindheit.
In jedem Menschen antwortet sie und behandelt die verschiedenen Elemente seiner Natur nach ihrem Bedarf und ihrem Drang und der Rückkehr nach der sie rufen, auferlegt ihnen den erforderlichen Druck oder entlässt sie in ihre geschätzte Freiheit, damit sie auf den Wegen der Unwissenheit gedeihen und untergehen. Denn sie ist über allem, durch nichts gebunden, an nichts in der Welt gebunden.

Doch sie hat mehr als jeder andere das Herz der universellen Mutter. Denn ihr Mitleid ist unendlich und unerschöpflich; alle sind in ihren Augen ihre Kinder und Teile des Einen, auch der Asura und Rakshasa und Pisacha und diejenigen, die empört sind und feindselig. Selbst ihre Zurückweisungen sind nur ein Aufschub, auch ihre Strafen sind eine Gnade.

Aber ihr Mitleid macht ihre Weisheit nicht blind oder hält ihre Handlung vom verordneten Kurs ab; denn die Wahrheit der Dinge ist ihr ein Anliegen, das Wissen ihr Machtzentrum und unsere Seele und unsere Natur in die göttliche Wahrheit zu bauen ihre Mission und ihre Arbeit.

(Ausschnitt aus " The Mother" von Sri Aurobindo)[1]

  • Frage : Ist Maheshwari auf den Ebenen des intuitiven und Übergeistes (Atman)?

Diese Kräfte können sich auf allen Ebenen bis zur physischen Ebene manifestieren. (25 August 1933)

Ich hatte eine Unterhaltung mit X, in der er sagte, dass Athena eine Form oder Darstellung von Maheshwari sei. Einige meiner Visionen von Göttern wie Shiva waren in Formen ähnlich menschlichen Formen, aber ich dachte, das sei so weil ich sie auf den Ebenen des menschlichen Geistes sah, und so sah mein Geist sie auf diese Weise.

Bevor die materielle Schöpfung stattfand, existierten die vitalen und geistigen Welten, und davor die Ebenen der höheren Hemisphäre. Aber existierten die Götter auf diesen Ebenen mit Formen und Gestalten, oder existierten sie nur als unpersönliche Kräfte ohne Formen?

Der Mensch kann für die Götter Formen bauen, die sie akzeptieren; aber diese Formen sind auch in den Geist des Menschen von den Ebenen inspiriert, zu denen der Gott gehört.

Die ganze Schöpfung hat die zwei Seiten, die geformte und die formlose; die Götter sind auch formlose und haben doch Formen, aber eine Gottheit kann viele Formen annehmen, hier Maheshwari, dort Pallas Athene.
Maheshwari selbst hat viele Formen in ihrem geringeren Manifestationen, Durga, Uma, Parvati, Chandi etc. Die Götter sind nicht auf die menschlichen Formen, der Mensch hat sie nicht immer nur in menschlichen Formen gesehen. (1 September 1935) [1]

Literatur

  • [1] Sri Aurobindo : The mother PDF

Referenzen

  1. http://www.sriaurobindoashram.org/ashram/sriauro/downloadpdf.php?id=42 The mother with letters on the mother s.66-67

Weblinks