Purusha sukta

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Rigveda Purusha sukta

Purusha sukta ist die Hymne 10.90 des Rigveda. Es sind zwei Versionen mit 16 Versen und mit 24 Versen überliefert. Die Hymne wird auch im Atharvaveda (19.6) erwähnt. Teile davon erscheinen im Panchavimsha Brahmana, in der Vajasaneyi Samhita und im Taittiriya Aranyaka. Unter den puranischen Texten wurde die Sukta im Bhagavata Purana (2.5.35 bis 2.6.1-29) und im Mahabharata (Mokshadharma Parva 351 und 352) ausgearbeitet.

Inhalt

Die Purusha sukta liefert eine Beschreibung der spirituellen Einheit des Universums. Sie beschreibt die Natur des Purusha als eines kosmischen Wesens, das sowohl transzendent als auch immanent in der manifestierten Welt gegenwärtig ist, als Virat Purusha oder universelles Selbst.

Aus diesem Purusha entsteht nach der Shukta der schöpferische Wille in Raum und Zeit, welcher mit Viswakarma, Hiranyagarbha und Prajapati gleichgesetzt wird. Im Purusha Sukta ist Tvaṣṭṛ der erstgeborene Schöpfer des Universums als sichtbare Form der Kreativität, die vom Nabel des unsichtbaren Vishvakarman ausgeht.

Die Verse 2 bis 5 definieren den Purusha.

Nach den Versen 5 bis 15 begann die Schöpfung mit der Entstehung des Virat oder des kosmischen Körpers aus dem Purusha.

Im Vers 7 weist sie auf eine organische Verbundenheit der verschiedenen Gesellschaftsklassen hin.

Rig Veda 10:90:7

Griffiths Übersetzung sagt : Sie balsamierten als Opfer auf dem Rasen den Puruṣa, der in frühester Zeit geboren wurde. Mit ihm opferten die Gottheiten und alle Sadhyas.

Literatur

Weblinks