Vasus

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Der Name Vasu bedeutet "Brillianz" oder "Wohlstands Geber". Die Vasus sind acht unter den dreiunddreißig vedischen Göttern.

Die Vasus waren zuerst Hilfsgottheiten von Indra, die kosmische Aspekte der Natur darstellten, und später Hilfsgottheiten von Vishnu. Zu ihnen zählen Pṛthivī('Erde'), Agni ('Feuer'), Antarikṣa ('Atmosphere, Raum'), Jal ('Wasser'), Vāyu ('Wind'), Dyauṣ ('Himmel), Sūrya ('Sonne'), Nakṣatra('Planeten,Sterne') und Soma ('Mond').
Ihre Namen gehen aus der Brihadaranyaka Upanishad und dem Mahabharata (Anala, Anila, Soma, Ahas, Dhara, Dhruva, Pratyoosha and Prabhasa) hervor.

Die Ashta Vasus werden im Ramayana als Kinder von Kasyapa und Aditi beschrieben.

Nach der Legende besuchten die 8 Vasus("Ashtavasus" : Hüter, Bewohner) den Ashram von Vashishtain in Begleitung ihrer Frauen.

Brihadaranyaka Mahabharata
Name Bedeutung Name Bedeutung
Prithvi Muladhara Mandala.svg "Erde" Dharā "Erde"
Agni Manipura Mandala.svg "Feuer" Anala (auch : Agni) "Feuer"
Vāyu Anahata Mandala.svg "wind" Anila "Wind"
Varuna Svadhishthana-Chakra "Wasser" Āpa "Wasser"
Āditya "ewig - ein gebräuchlicher Name für die Sonne Surya Pratyūsha "Sonne"
Dyaus Vishuddha Mandala.svg "Himmel" Prabhāsa "Himmel oder Äther"
Chandramas Ajna Mandala.svg "Mond" Soma "Mond"
Nakstrani Sahasrara Mandala.svg "Sterne" Dhruva "bewegungslos", der Name des Polarsterns

Obwohl das Shatapatha Brahmana die Brhad-Aranyaka - Namen verwendet,folgen die meisten späteren Texte den Mahabharata- Namen mit Ausnahme des Wassers(Āpa), das statt des Aha erscheint.
Das Vishnu Purana stellt Prabhāsa die Ashtavasus mit den Lichtern der 27 bzw. 28 Nakshetra gleich und Dhruva mit dem Akash Tattwa, welches 'Raum' ist, wobei Dhruva anscheinend Aha's Rolle übernimmt, da Aha durch Āpa ersetzt wird.

Mahabharata

Frau von Dyaus entdeckt wunscherfüllende Kuh

The Mahabharata enthält eine Erzählung, in der die Frau von Dyaus eine wunscherfüllende Kuh entdeckt und ihren Ehemann Dyaus überredet, sie zu stehlen, was Dyaus mit Zustimmung und Hilfe von Prithu und seinen anderen Brüdern tut. Die Kuh war aber im Besitz des Weisen Vashishta, der durch seine asketischen Kräfte erfuhr, dass die Vasus sie gestohlen hatten und sie sofort beschimpfte, auf Erden als Sterbliche geboren zu werden. Vashishta reagierte aber auf die Bitte der Vasus, und versprach, dass sieben von ihnen innerhalb eines Jahres nach ihrer Geburt frei von irdischem Leben wären und dass nur Dyaus die volle Strafe erhalten würde würde. Die Vasus forderten daraufhin die Flussgöttin Ganga auf, ihre Mutter zu sein. Ganga wurde inkarniert und wurde die Frau von König Shantanu unter der Bedingung, dass er sie niemals zurückwies.
Als sieben Kinder nacheinander geboren wurden, ertränkte Ganga sie in ihren eigenen Gewässern und befreite sie so von ihrer Strafe, und der König leistete keinen Widerstand. Erst als der achte Sohn geboren wurde, widersetzte sich der König schließlich seiner Frau, die ihn deshalb verließ. So blieb der achte Sohn Dyaus am Leben und in sterblicher Form gefangen und wurde später als Bhishma bekannt.


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