Uma

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Uma(~Schönheit, Licht) ist im Shiva Sutra eine Konsortin von Bhairava. Der Name wird auch für Sati, Shivas erste Frau vor Parvati, verwendet. Als Sohn von Uma gilt Vigneshwara('Herr der Hindernisse', ein Name von Ganesha).
Die Matrika Ambika(Göttin der Zerstörung, 'mitfühlend') ist im Devi Mahatmya eine Schwester von Rudra, die später mit der Göttin Uma identifiziert wird.

Uma-Maheshwara

Shiva mit Konsortin Uma wird als Umamaheshwara bezeichnet.

Uma wird auch mit den 12 Waffen Schlinge (Pasha), Ansporn(Ankush), Bogen (Dhanush), Axt (Parashu), Schild (Sipar), Schwert (Khadga), Dreizack (Trishula), Donnerkeil (Chakra), Pfeil(Tir), Speer (Bharji) und Keule (Khitaka) dargestellt[1].

Harivamsha

Aparna (Sansk. aparṇā , 'blattlos') ist im Harivamsha Purana eine Tochter von Himavat, dem Gott des Schnees und des Himalayas und der Mena.
Ihre Schwestern waren Ekaparna(ein Pala bzw. ein Blatt) und Ekapatala('ein Patala', Baum). Alle drei Schwestern befleißigten sich extremer asketischer Übungen (Tapas), die nicht einmal die Devas vollziehen konnten. Shiva ist als Gott und Schutzherr der Askese ein Vorbild der Yogis. Aparna ('kein Blatt') lebte jedoch von gar nichts.
Das veranlasste ihre besorgte Mutter schließlich, sie mit dem Ruf „u mā“ ('oh nein, tu es nicht') zu veranlassen, von solch übersteigerter Askese abzulassen, die nicht einmal die Devas vollziehen konnten. Von diesem Ausruf leitet sich ihr anderer Name Uma ab. Uma und Aparna wurden zwei Beinamen von Parvati[2].

Kena Upanishad

Eine Uma Haimavati (Tochter des Himalaya) taucht in der Kena Upanishad 3.25-26 auf. Dort klärt sie Agni, Vayu und Indra darüber auf, dass sie sich eines Sieges über die Dämonen brüsten und dass der Geist das absolute Brahman ist.

Uma wird auch im Kalika Purana unter den Yoginis erwähnt.

Sie gilt auch als Devi Pranava, was im wesentlichen eine Wiederordnung aus den gleichen Wurzeln wie Aufrechterhaltung, Auflösung und Schöpfung ist. So ist Uma - Devis Hauptaufgabe die Aufrechterhaltung und Durchdringung, ähnlich wie beim 'Bruder' Vishnu.

Ramayana

Das Ramayana - Buch 1 - Canto 37 erzählt[3]:

Während Lord Shiva und Uma zu ihrer Askese zurückkehrten, näherten sich die Götter mit Indra an ihrer Spitze, näherte sich Brahma, der Schöpfer, und unterbreitete demütig "Herr, das göttliche Wesen Shiva hatte uns unseren Segen erteilt, der darin bestand, uns mit einem Kommandeur zu segnen. Dieser Kommandeur kann nur aus seiner Energie geboren werden."
Nachdem er diese Energie freigesetzt hatte, nahm Gott Shiva seine Entbehrungen wieder auf, zusammen mit Uma.

Referenzen

Weblinks