Astralwelt

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Das Wort Astral leitet sich von von lateinischen astrālis (die Gestirne betreffend) ab. Das altgriechische ástron bzw. das lateinische astrum bedeuten Gestirn oder Sternbild.

Die Astralwelt(hind. Bhuvar Loka) ist eine Parallelwelt zur materiellen Ebene, die sich aus der Prakriti(hind. Swarloka) bildete. In der Astralwelt dominiert die Zeit ähnlich wie in der materiellen Welt der Raum. Das sog. Prana kann auch als Teil der Astralwelt gesehen werden.

Schichten

Grob gesehen besteht die Astralwelt auf unserem Planeten aus drei Schichten : Tamasisch (im Erdkörper), rajasisch (Bereich der Atmosphäre) und sattvisch (ganz hohe Schichten über der Erde), die den Seelen wie ein Himmel erscheinen kann.

Nach R. Steiner versank bei einem okkulten Ereignis zu atlantischen Zeiten der größte Teil der Seelen in die Dunkelheit. Damals zog eine große Schar negativer Wesen aus dem Universum in den Erdplaneten ein.

Nach Alice Bailey ist die Astralwelt ein Ort der Verblendung (u.a. durch Gefühle, Begierden, Leidenschaften). Hier habe die sog. schwarze Loge die Oberhand genau wie in der materiellen Welt.

Der astrale Weg ist auch nicht der Pfad der weißen Magie, die sich über den Mentalkörper(Prakriti) entwickelt.

Die Seele

Was der westliche Mensch als Seele bezeichnet, ist der Astralkörper, der mit dem übergeordneten Mentalkörper in Verbindung steht und nichts mit einem höheren hinduistischen Jivatman gemeinsam hat. Beide sind ihm normalerweise unbewusst. Auch die höhere Tierwelt besitzt einen Astralkörper und einen niederen Ätherkörper. Zum Astralkörper gehören auch die Chakras, die der Durchschnittsmensch nur im Ansatz hat.

Da der Astralkörper aus spiritueller Sicht nur zu transformieren ist und nicht zum Aufstieg beiträgt, sollte der Sucher sich nicht von Medien und Hellsehern und sog. Astralreisenden beeinflussen lassen. Ein Teil der Sadhana und der zweiten Einweihung besteht darin, die sog. Kama-manasischen Aspekte des Astralkörpers zu beseitigen.

Das Konzept des Astralleibs findet sich bereits im antiken Platonismus[1].

Der Tod

Individuell verschieden, einige Stunden bis Wochen nach dem physischen Tod, erlangt der Mensch im Astralkörper das astrale Bewusstsein und verbringt dann individuell verschieden lang seine Zeit bis zur Reinkarnation. In der heutigen Zeit versinken die meisten astralen Seelen allerdings entsprechend den innewohneneden Kräften bald in die niedere Astralwelt, das griechische 'Reich der Schatten', und gehen dort zugrunde, nachdem sie nach Jahren weiter hinabgesunken sind.

Das tibetische Totenbuch mit seinen Tagen ist keine Todesbeschreibung sondern eine Einweihung.

Literatur

Referenzen

  1. Zum Porphyrios : Werner Deuse: Untersuchungen zur mittelplatonischen und neuplatonischen Seelenlehre, Mainz und Wiesbaden 1983

Weblinks