Was ist Spiritualität

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Spiritualität ist im täglichen Leben ein vielfach verwendeter Begriff, der auch Frömmigkeit durch eine vom Glauben getragene geistige Orientierung und Lebensform beinhaltet.

Spiritualität im höheren religiösen Sinn bezieht sich aber auf den göttlichen Geist und damit auf höhere immaterielle Schöpfungsebenen weit jenseits unserer materiellen Welt.

Der Begriff der Transzendenz kann auch noch darunter befindliche höhere jenseitige Dinge umschreiben, d.h. höhere Ebenen unterhalb göttlichen Geistes, mit denen viele Menschen schon heute ein wenig verbunden sind.

Im Hinduismus sind äquivalent der Atman und die Trimurti sowie das Parabrahman(Satya-Loka, darunter Tapoloka und Jnanaloka) rein spirituell. Darunter sind täuschungsbehaftete und illusionserzeugende Ebenen bis herunter in die materielle Welt.

Der kashmirische Shivaismus versteht unter Spiritualität die äquivalenten Ebenen über dem 'ShuddaAshudda' - Tattva.

Im Mahayana - Buddhismus sind es das Trikaya mit dem ursprünglichen Geist der Buddhanatur und der großen formlosen Leere.

In der Kabbala wurde Spiritualität mit den 10 Sephiroth des Schöpfergottes Jehovah bzw. des En-Soph verbunden.

Im Christentum hatte Spiritualität etwas mit dem ziemlich undefinierten 'Heiligen Geist'(Spiritus Sanctus) zu tun, mit dem geheimen Sinn von 'in der Kraft Christi sterbe ich täglich', was ursprünglich mehr bedeutete als bequemen Glauben, der nicht transformiert oder sogar 'erlöst'.[1] sondern die Wiedergeburt aus Wasser und Geist(Joh 3,1-21 ) voraussetzte.

Inhaltsverzeichnis

Die Wandlung der Naturseele

Spiritualität ist etwas, das sich der heutige Mensch noch komplett erarbeiten muss.

Der Mensch hat aus der Naturevolution eine Art von Seele, für die sich der magische Pfad interessiert. Er hat die Spiritualität nur als zu entwickelnde Anlage, und nur ein kleiner Teil der momentanen Menscheit besitzt eine spirituelle Entwicklung.

Spirituelle Selbstverwirklichung

Spirituelle Selbstverwirklichung ist also keine Selbstverwirklichung und Selbstfindung im weltlichen Sinne sondern eine höhere Selbstverwirklichung im Sinne des persönlichen Dharma, ein Läuterungsprozeß und anschließender Entwicklungsprozeß des spirituellen Selbstes(Jivatma, Paramatma, Trikaya) mit den Ziel einer göttlichen Selbstidentifikation und der damit verbundenenen permanenten Erleuchtung.

Der spirituelle Entwicklungspfad, die vielstufige Universelle Lehre, entwickelt den Zugang zu diesen hohen Ebenen im Gegensatz zum magischen Pfad, der zuerst die unteren mentalen Ebenen entwickelt und evtl. später höhersteigt.

Das Ziel der Spiritualität sind die Erleuchtung (Moksha, Jivanmukti, Bodhi) und darüber hinausgehende Stufen.

Referenzen

  1. Esoterisches Christentum

Weblinks


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