Leere - Meditation: Unterschied zwischen den Versionen

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Diese 6 Leeren sollen als Leere kontempliert werden und zurückgewiesen werden. Am Schluss muss der Aspirant  zur höchsten sunya von Parama Shiva übergehen als subtilster und höchster Leere(parashoonyapadapraapti upaayabhootaah), frei von allen Bedingungen(sarvasta-vivarjitam), der nur eine Leere in dem Sinne ist, dass er alle Manifestationen transzendiert und  jeder Characterisierung durch den Geist trotzt. Die anderen Leeren sind 'samaya' und Mittel zum Erreichen der höchsten Leere und damit zu verlassen. Der Geist sollte zuletzt im Paramashiva ruhen([[Swacchanda Tantra]])
Diese 6 Leeren sollen als Leere kontempliert werden und zurückgewiesen werden. Am Schluss muss der Aspirant  zur höchsten sunya von Parama Shiva übergehen als subtilster und höchster Leere(parashoonyapadapraapti upaayabhootaah), frei von allen Bedingungen(sarvasta-vivarjitam), der nur eine Leere in dem Sinne ist, dass er alle Manifestationen transzendiert und  jeder Characterisierung durch den Geist trotzt. Die anderen Leeren sind 'samaya' und Mittel zum Erreichen der höchsten Leere und damit zu verlassen. Der Geist sollte zuletzt im Paramashiva ruhen([[Swacchanda Tantra]])
== Referenzen ==
<references />
== Weblinks ==

Version vom 20. Juli 2015, 21:06 Uhr

Die Leere - Meditation wird besonders im Mahayana und im Vajrayana sowie im kashmirischen Shivaismus praktiziert.

Vajrayana

Generell werden zwei Formen der Meditation über die Leere unterschieden:

  1. Die eine Form ist die raumbezogene Meditation über Leere, die durch die vollständige Abwesenheit oder Negation von inhärenter Existenz charakterisiert ist.
  2. Die andere wird illusionsgleiche Meditation über Leere genannt.

Die raumbezogene Meditation muss zuerst kommen, denn ohne die Verwirklichung der völligen Abwesenheit der innewohnenden Existenz wird die illusionsgleiche Wahrnehmung bzw. das Verstehen nicht stattfinden(Dalai Lama[1]).

Kashmirischer Shivaismus

"Das was shoonya genannt wird in diesem System (der shaiva Tradition von Kaschmir) ist nicht wirklich shoonya, denn shoonya bedeutet nur Abwesenheit von Objekten. Das wird abhaava genannt oder die Abwesenheit von Existierendem in dem alles objektiv Existierende verschwunden ist. Es ist das absolute Wesen(Sein), der Zustand, der bleibt als transzendent und absoluter Friede und Ruhe. "

In Kapitel IV.288-290 spricht das Tantra über die Kontemplation von 6 Leeren :

  1. urdhva sunya(oordhva shoonya) oder höhere sunya ist die Stufe der Shakti
  2. adhah sunya in der Gegend des Herzens
  3. madhya sunya in der Region des Halses, Gaumen, Mitte der Augenbrauen, Stirn und Brahmanda
  4. vyapini sunya
  5. samana
  6. unmana

Diese 6 Leeren sollen als Leere kontempliert werden und zurückgewiesen werden. Am Schluss muss der Aspirant zur höchsten sunya von Parama Shiva übergehen als subtilster und höchster Leere(parashoonyapadapraapti upaayabhootaah), frei von allen Bedingungen(sarvasta-vivarjitam), der nur eine Leere in dem Sinne ist, dass er alle Manifestationen transzendiert und jeder Characterisierung durch den Geist trotzt. Die anderen Leeren sind 'samaya' und Mittel zum Erreichen der höchsten Leere und damit zu verlassen. Der Geist sollte zuletzt im Paramashiva ruhen(Swacchanda Tantra)

Referenzen

  1. Lighting the way, Dalai Lama ; Snow Lion 2005, ISBN-10: 1559392282 / ISBN-13: 978-1559392280

Weblinks