Kyerim

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Kyerim (Tib. བསྐྱེད་རིམ་ , Wyl. (b)skyed rim; Skt. utpattikrama) ist im Anuttarayoga-Tantra die Erzeugerphase oder Entwicklungsphase der Praxis: Sie ist eine Praxis der Visualisationen und damit der Formen. Das Ziel ist die Reinigung der Wahrnehmung bis zur Reinheit der innewohnenden Natur.

Diese Stufe besteht aus drei Phasen oder drei Samadhis :

  • Die Praxis des Mahayoga beginnt mit der Meditation über Leere, der Samadhi von Wie-es-ist-heit, in dem alle Phänomene als leer bezüglich ihrer reinen Natur gesehen werden. Dies ist die Verwirklichung des absoluten Bodhichitta.
  • Aus diesem Zustand entstehen überschwängliche Wellen des Mitgefühls im sogenannten "Samadhi des allwahrnehmenden Mitgefühls". Dies gilt als Realisierung des relativen Bodhichittas.
  • Die Vereinigung dieser beiden ist als der kausale Samadhi bekannt, in welchem eine Keimsilbe entsteht, aus der Lichtstrahlen entstehen, welche die gesamte samsarische Umgebung und die darin befindlichen Wesen in die Natur der Leerheit reinigen.

Der eigene Geist wird diese Keimsilbe, die wiederum verwandelt sich in die reine Erscheinung der Gottheit. Das Mandala wird als der Palast der Gottheit gesehen. Die Form der Gottheit ist die unteilbare Erscheinung von geschickten Mitteln und Weisheit. Jede Erfahrung wird wahrgenommenen als Gefolge und Aktivität der Gottheit.
Man erkennt, dass alle Wahrnehmungen, Klänge und Gedanken die Vajra - Natur sind, und ruht man in diesem Zustand der Vajra - Würde. [1]


Literatur

Referenzen

  1. Dzogchen and Padmasambhava, Rigpa Fellowship, 1989, S 62...

Weblinks


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